U R L A U B S A N Z E I G E

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,


vom 02.04.2021 bis einschließlich 14.04.2021 bleiben die Praxen an den

Standorten Rendsburg und Eckernförde urlaubsbedingt geschlossen.

Die Urlaubsvertretung übernimmt die:

 Kardiologische Gemeinschaftspraxis 

Dres. Mortensen / Ortolan / Wieckhorst

Chemnitzstr.
32/34
24116 Kiel

Tel.: 0431 / 1691901

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die Praxis der KVSH unter der

Nummer: 116 117

Wir sind für unsere Patienten auch während dieser Zeit für sehr dringliche 

Abklärungen bzw. Abstimmungen via E-Mail erreichbar. Weitere Informationen 

bezüglich der Terminvereinbarungen finden Sie hier.

H E R Z liche  Grüße, das Team von Dr. Petrella und Dr. Prinzhorn.

Corona-Bekämpfung: UPDATE vom 08.04.2021

Zugelassene Impfstoffe / Nebenwirkungen:

 

Aktuell haben deutsche und europäische Arzneimittel -Behörden eine Zulassung für die Firma Biontech / Pfizer und Moderna (beide mRNA basierte Impfstoffe) sowie Astra Zeneca (siehe bitte ausführliche Informationen weiter im Beitrag) und Johnson & Johnson (beide vektorbasierte Impfstoffe) erteilt.

 

Die Angaben zur Wirksamkeit führen momentan sehr in die Irre. Das liegt hauptsächlich daran, dass bisher keine Impfstoffe eins zu eins verglichen worden sind. Ferner haben die durchgeführten Studien der Herstellerfirmen sehr unterschiedliche „Designs“ und auch die Patientenkollektive sind nicht direkt vergleichbar.

 

Entscheidend für den Nutzen eines Impfstoffs ist aber der Schutz vor schweren Komplikationen, Klinikeinweisungen, Aufnahmen auf der Intensivstation und Tod.

 

Gegen heftiges Leid erreichen alle vier zugelassenen Impfstoffe Quoten von 85-95 Prozent.

 

Manchmal tut der Arm weh, manchmal schmerzt der Kopf. Ärzte, Fachleute, Impfstoffhersteller, Sie alle überrascht das nicht. Denn dass diese Impfstoffe Folgen haben, das war allen von Anfang an bewusst. Sie sollen auch Folgen haben. Sie sollen vor COVID-19 schützen.


Das bedeutet, dass sie auch im Körper Reaktionen hervorrufen.
Welche Folgen die Impfstoffe außer dem Schutz vor COVID-19 haben, wurde schon vor der Zulassung in großen Studien an jeweils mehreren 10.000 Menschen untersucht.

Aber auch seitdem die Impfstoffe zugelassen sind, erfassen Behörden weltweit Nebenwirkungen und mögliche Komplikationen. In Deutschland tut dies das Paul Ehrlich Institut und die Berichte über alle gemeldeten Verdachtsfälle sind für jeden im Internet abrufbar.


Auch in anderen Ländern erfassen die Behörden, wie es Menschen nach der Impfung ergeht. Insofern haben wir mittlerweile ein sehr umfassendes Bild von über 100 Millionen Menschen weltweit, die einen der Impfstoffe erhalten haben. 

Impfstoff-Experten teilen die möglichen Folgen von Impfstoffen in drei Kategorien ein:

–        Impfreaktionen, 

–        Impfkomplikationen und 

–        Impfschäden 

 

Alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe sind nicht nur effektiv, sie schützen sehr gut vor COVID-19. 

Bleibende Impfschäden, also etwa Veränderungen des Nervensystems durch Impfungen wurden bei allen vier Impfstoffen nicht bekannt. Sie sind im Übrigen auch ohnehin selten in Folge von Impfungen.

 

Schwere Nebenwirkungen, Impfkomplikationen also kamen aber nach den Impfungen gegen Corona durchaus vor. In den Zulassungsstudien waren sie allerdings eine Rarität und auch bei den Erfahrungen der deutschen und internationalen Behörden zeigt sich, dass sie sehr selten sind.

 

In Deutschland kam es bei 6 Millionen Impfungen zu 2003 Verdachtsfällen von schweren Nebenwirkungen, also welche die von Ärzten als schwerwiegend klassifiziert wurden, oder wo die geimpften im Krankenhaus behandelt wurden, d.h. also 3 von 10.000 Impfungen führten zu so einem schweren Verdachtsfall.


Zu den schwerwiegendsten Folgen zählt unter anderem die anaphylaktische Reaktion, also der schwerwiegende Schock.  Das wurde in Deutschland bei den 6 Millionen Impfungen 67-mal beobachtet. Menschen haben also eine Entgleisung ihres Immunsystems erlebt, die dringend behandlungsbedürftig war. Man muss aber bedenken, dass keiner dieser Fälle Langzeitfolgen entwickelt hat. Wegen dieses Risikos für einen allergischen Schock, der im Übrigen auch schon aus dem Zulassungsstudien bekannt war, müssen Geimpfte nach der Impfung noch 15 Minuten im Impfzentrum bleiben. Dort werden sie beobachtet. 

Menschen, die schon einmal einen allergischen Schock hatten, müssen deshalb besonders vorsichtig sein. Sie sollten unbedingt den Impf- Arzt darauf ansprechen bevor sie die Impfung erhalten Menschen mit ganz gewöhnlichen Allergien, wie zum Beispiel Heuschnupfen müssen sich dagegen keine Sorgen machen.

Von ihnen wurden schon Tausende in die Zulassungsstudien einbezogen ohne, dass dabei Komplikationen aufgetreten wären.

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Nun aber zu den Nebenwirkungen, die wirklich häufig sind:

Dazu gehören Rötung an der Einstichstelle, Schwellung, Schmerzen im Oberarm durchaus auch Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Fieber und allgemeines Unwohlsein. Sehr viele der geimpften haben für ein paar Tage solche Symptome und manche auch mehrere davon dabei unterscheiden sich übrigens die drei Impfstoffe kaum diese zwar mit unter unangenehmen, aber unproblematischen Impfreaktionen sind übrigens ganz normal.

Sie treten bei vielen Impfungen auf Sie sind eigentlich auch sogar ein gutes Zeichen, denn sie bedeuten, dass der Körper reagiert, dass er auf diese Impfung hin das tut, was er tun soll, nämlich eine Immunreaktion aufbauen.

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Aktuelle Pandemielage:

Die Entscheidung Astra Zeneca neu zu bewerten, beruht auf neuen Daten zu seltenen Nebenwirkungen nach der Gabe des Vakzins. 31 Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen wurden laut dem Paul-Ehrlich-Institut bislang in zeitlichem Zusammenhang mit einer Astra-Zeneca-Impfung gemeldet. Auffällig dabei: Es waren nur Menschen unter 65 Jahren betroffen, davon 29 Frauen und 2 Männer. 9 von ihnen sind gestorben.

Im Verhältnis zu 2,8 Millionen in Deutschland verimpften Dosen sind dies verschwindend wenige Fälle, die scheinbar dank eines vor allem in Deutschland sehr gut funktionierendes Frühwarnsystem, in der Lage ist, selbst diese sehr seltenen möglichen Nebenwirkungen eines Impfstoffes zu erkennen. In Großbritannien gab die zuständige Arzneimittelbehörde MHRA – am 07.04.2021 bekannt, dass man künftig keine unter 30-Jährigen mehr mit dem Vakzin von Astra Zeneca impfen werde. Nach Angaben der MHRA sind in Großbritannien bislang 79 Fälle von seltenen Blutgerinnseln nach Impfungen mit dem Präparat aufgetreten. Dabei kam es zu 19 Todesfällen, die meisten dieser Fälle betrafen junge Menschen. Eine Studie der Uni Oxford, bei der das Vakzin an Kindern getestet werden sollte, wurde vorübergehend gestoppt.

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Die Gefahr, schwer an Covid-19 zu erkranken oder daran zu sterben, ist mit Blick auf die gesamte Bevölkerung immer noch viel höher als mögliche Komplikationen durch eine Impfung. Mittlerweile ist der Impfstoff für Ältere freigegeben, da Daten gezeigt hatten, dass er bei Menschen über 65 Jahren hochwirksam ist – und offenbar dort auch keine schweren Nebenwirkungen hervorruft.

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Bei der Astra-Zeneca-Impfung deuten die vorliegenden Daten allerdings darauf hin, dass in der Gruppe der jungen, gesunden Frauen die Gefahr, durch eine Impfkomplikation schwer zu erkranken oder zu sterben, ähnlich groß sein kann wie das Risiko einer schweren oder tödlich verlaufenden Sars-CoV-2-Infektion.

Die ersten Patienten, die kurz nach einer Impfung mit Astra Zeneca eine Thrombose in blutabführenden Gefäßen im Gehirn erlitten, zeigten eine gemeinsame Auffälligkeit: In ihrem Blut war die Zahl der Thrombozyten verringert. Thrombozyten dienen der Blutgerinnung, sie lassen das Blut – grob vereinfacht – verklumpen, überall dort, wo sie aktiviert werden, etwa bei einer Schürfwunde am Knie.

Diese Kombination aus Hirnvenenthrombus und verringerter Thrombozytenzahl machte Fachleute stutzig. Das Krankheitsbild erinnerte sie an eine sogenannte Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT). Nur, und das war die Besonderheit, die betroffenen Patienten waren nicht mit dem Blutverdünner Heparin behandelt worden. Eilig untersuchte Blutproben der Erkrankten weckten schließlich einen anderen Verdacht. Nicht Heparin, sondern eine andere Substanz könnte eine Immunreaktion ausgelöst und damit den lebensgefährlichen Thrombus verursacht haben. Forscher um den Transfusionsmediziner Andreas Greinacher von der Universität Greifswald haben diesen Erklärungsansatz nun in einer Studie publiziert, die allerdings noch nicht von Fachkollegen begutachtet wurde. In Anlehnung an die Heparin-induzierte Thrombozytopenie schlagen sie für den vermuteten Mechanismus den Namen vaccine induced immune thrombocytopenia (VIPIT) vor, also impfungsinduzierte Immun-Thrombozytopenie. Demnach könnte, so die derzeit plausibelste Hypothese, ein Bestandteil des Astra-Zeneca-Impfstoffs oder auch das durch die Impfung gebildete Sars-2-Oberflächenprotein zusammen mit einem natürlicherweise im Blut vorkommenden Protein die Bildung spezifischer Antikörper auslösen.

 

Die Wahrscheinlichkeit, an einer Hirnvenenthrombose zu erkranken, ist gering und tritt, wenn überhaupt, etwa fünf bis 16 Tage nach der Impfung auf. „Da dieser Mechanismus in abgewandelter Form bereits bekannt ist, gibt es eine Therapiemöglichkeit für die Patienten, was sehr beruhigend ist“. Noch beruhigender sei die Tatsache, dass jedes mittelgroße Krankenhaus über Therapiemöglichkeiten wie zum Beispiel Gerinnungshemmer verfüge und Patienten damit rasch und sicher geholfen werden könne.

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Für Personen im Alter <60 Jahren, die bereits eine erste Impfung mit dem AstraZeneca-COVID-19-Impfstoff erhalten haben, empfiehlt die STIKO per 02.04.2021, anstelle der 2. AstraZeneca-Impfdosis eine Dosis eines mRNA-Impfstoffs 12 Wochen nach der Erstimpfung zu verabreichen. Hintergrund hierfür ist, dass der von einer einmaligen AstraZeneca-Impfung ausgelöste Schutz nach 12 Wochen abzunehmen beginnt.

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Mutationen entstehen zufällig. Manche machen den Erreger infektiöser, etwa die Variante namens B.1.1.7, die zuerst in England nachgewiesen wurde. Sie führt zudem zu schwereren Verläufen als das ursprüngliche Virus, der sogenannte Wildtyp. Es kann auch zu Mutationen kommen, die den Immunschutz durch Impfstoffe aushebeln. Wenn sich eine Virusvariante mit einer solchen Mutation gerade in einem Menschen vermehrt, der einen Impfstoff verabreicht bekommt, wird sie von der Impfung nicht beeinträchtigt und kann sich verbreiten – wenn denn Menschen in der Nähe sind, die sich nicht durch Masken, Abstand und andere Hygienemaßnahmen hinreichend schützen. Wer das Risiko für impfresistente Mutanten reduzieren möchte, bringt deshalb erst die Zahl der täglichen Neuinfektionen runter und impft dann die Bevölkerung in hohem Tempo.

Manche Mutationen sind für die Viren fatal, dann vermehren sie sich nicht mehr. Andere haben kaum einen Effekt. Und dann gibt es jene, die den Erregern Vorteile verschaffen im Spiel der Evolution.

Helfen die Mutationen dem Virus, die durch eine frühere Sars-CoV-2-Infektion oder Impfung hervorgerufene Immunabwehr zu umgehen, zum Beispiel, weil die Abwehrzellen den Erreger wegen Veränderungen auf seiner Oberfläche nicht mehr erkennen, sprechen Fachleute von Escape Mutationen.

Eine solche Escape-Mutation trägt den Namen E484K.

Sie wurde gegen Weihnachten sowohl in Südafrika als auch in Brasilien in den Virusvarianten B.1.351 und P.1 zuerst entdeckt. In beiden Ländern infizieren sich viele Menschen mit den Mutanten, die bereits zuvor eine Corona-Erkrankung durchgestanden hatten – ein Indiz dafür, dass die Mutanten der Immunabwehr entkommen.

Sollten tatsächlich Virusvarianten entstehen, die durch Mutationen resistent sind gegen die bislang zugelassenen Impfstoffe, so lassen sich diese zumindest schnell anpassen.

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Die Impfkampagne bleibt neben dem Testen und der Nachverfolgung („tracing“) bei der Pandemiebekämpfung dennoch von entscheidender Bedeutung. Es soll nicht nur Leben retten, sie soll den Menschen langfristig auch einen unbeschwerten Alltag ohne Lockdowns, Abstand und mit offenen Schulen, Geschäften und Kultur ermöglichen. Dafür sollen möglichst viele Menschen geimpft werden, und diejenigen, die sich nicht impfen lassen können oder wollen, sollen durch die Gemeinschaft mitgeschützt werden. Ein Leben mit deutlich weniger Einschränkungen und deutlich weniger Todesfällen ist möglich, wenn erst einmal so viele Menschen wie möglich geimpft sind.

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Ausführliche Informationen bezüglich des Impfstarts in Arztpraxen /Impfzentren entnehmen Sie bitte folgenden Links:

 

Prioritätenliste:

https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Vierte_Empfehlung_01042021_Download.pdf?__blob=publicationFile

Impfzentren – Telefonische Anmeldung unter der

kostenfreien Nummer: 0800 455 655 0

  

Impfzentren – Online Termine: https://www.impfen-sh.de/sh/start

 

Infopapier: Infopapier_Impfzentren

 

Leitfaden zur Impfung:

Leitfaden_fuer_PatientInnen_und_BuergerInnen_zur_Corona-Schutzimpfung_interaktiv

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AUFKLÄRUNGSMERKBLATT Zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) –

mit mRNA-Impfstoffen:

 

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Aufklaerungsbogen-de.pdf?__blob=publicationFile

 

ANAMNESE Bogen- Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) – mit mRNA-Impfstoffen:

 

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Einwilligung-de.pdf?__blob=publicationFile

 

 

AUFKLÄRUNGSMERKBLATT Zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) – mit Vektor-Impfstoffen:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19-Vektorimpfstoff/Aufklaerungsbogen-de.pdf?__blob=publicationFile

 

ANAMNESE Bogen- Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) – mit Vektor-Impfstoffen:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19-Vektorimpfstoff/Einwilligung-de.pdf?__blob=publicationFile

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Smart­pho­ne-App zur Er­he­bung der Ver­träg­lich­keit von CO­VID-19-Impf­stof­fen:

https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2020/201222-safevac-app-smartphone-befragung-vertraeglichkeit-covid-19-impfstoffe.html

Ärztlicher Meldebogen zur Weiterleitung an Gesundheitsamt und PEI:

https://www.kvsh.de/fileadmin/user_upload/dokumente/Praxis/Praxisfuehrung/Coronavirus/ifsg-meldebogen-verdacht-impfkomplikation.pdf

 

CORONA-WARN-app:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app/unterstuetzt-uns-im-kampf-gegen-corona-1754756

LUCA-app:

https://www.luca-app.de

 

Aktuelle Informationen zur Corona-Schutzimpfung.

Liebe Patientinnen, liebe Patienten.

 

Die Corona Krise hat uns allen dieses Jahr wahnsinnig viel gezeigt. Unter anderem den Fakt, dass es üblicherweise 10-15 Jahre dauert, bis ein neuer Impfstoff entwickelt ist und nun sind gerade mal 10 bis vielleicht 15 Monate vergangen, bis der neue Impfstoff da ist. Das lag nicht zuletzt daran, dass der
Wissenschaft und den entsprechenden Unternehmen enorme finanzielle Ressourcen zur Verfügung gestellt wurden.

 

Es ist daher nachvollziehbar, dass da jede Menge Fragen aufkommen. Wie kann so ein Impfstoff, der so in kurzer Zeit entwickelt und untersucht wurde überhaupt sicher sein? Was tun Sie, wenn Sie eine Einladung erhalten, sich impfen zu lassen? Warten Sie lieber ab?

 

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Impfstoffe die jetzt bald
in Deutschland verfügbar sein werden beziehungsweise verfügbar sind, sehr
sorgfältig untersucht wurden.
 Auch wenn nicht allzu lange Zeit darauf verwendet wurde, so sind sie inzwischen in ausführlichen klinischen Studien untersucht worden. Die Ergebnisse wurden von externen Komitees analysiert und inzwischen haben deutsche und europäische Arzneimittel -Behörden eine Zulassung für die Firma Biontech / Pfizer und Moderna (beide mRNA basierte Impfstoffe) erteilt.

 

Ersten Analysen zufolge schützen diese mRNA basierten Impfstoffe mit
einer 94-95-prozentiger Wirkung vor einer Covid-19-Erkrankung.
Diese Impfstoffe schützen nach derzeitiger Kenntnis jedoch nicht vor
einer Ansteckung
. Das bedeutet, dass ein Geimpfter sich, Stand jetzt, noch
immer infizieren kann. Er wird nur sehr wahrscheinlich wenig davon
merken und nicht ins Krankenhaus oder gar auf die Intensivstation müssen.
 Wer geimpft ist und sich infiziert, kann das Virus aber vermutlich weitergeben. Eine Impfung bedeutet daher nicht, dass auf Schutz-maßnahmen verzichtet werden kann. Zumindest so lange, bis erwiesen
ist, dass das Vakzin auch die Ansteckung verhindert.

 

Als Spitzenreiter unter den anderen fünf Firmen galt bisher vor allem Astra
Zeneca
 mit einem vektorbasierten Impfstoff, der an der University of Oxford
entwickelt wurde. Vektorbasiert bedeutet, dass ein harmloses Virus als Vehikel
für ein wichtiges Merkmal von Sars-CoV-2 genutzt wird. 

 

Man muss grundsätzlich sagen, dass alle Impfstoffe nur einmal und
nur einige Monate an maximal mehreren 10.000 Probanden getestet wurden.

Die US-Firma Moderna hat sogar untersucht, ob ihr Impfstoff auch
bei über 65-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen wie Diabetes,
Herzerkrankungen und Übergewicht gut verträglich ist. Offenbar verursachen
diese Impfstoffe in den ersten Monaten nach der Impfung keine häufigen schweren Nebenwirkungen, ob sich danach noch welche entwickeln, das wird die Zeit zeigen.

 

Es stellt sich auch die Frage, ob es nicht doch noch Nebenwirkungen gibt, die einfach seltener sind als etwa 1:50.000 – denn nur so viele Menschen wurden ja in etwa pro Impfstoff bisher untersucht.

 

Die Nebenwirkungen sind bei allem was man bislang weiß, gering bis
sehr gering. Dazu zählen Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, die üblichen Rötungen an der Einstichstelle, allergische Reaktionen, manchmal auch Müdigkeit oder leichtes Fieber. Nur bei einem der Impfstoffstudien, von der Universität Oxford gab es auch zweimal größere Zwischenfälle, die allerdings so die bisherigen Erkenntnisse, wohl nicht direkt auf dem Impfstoff zurückzuführen waren. Es gilt momentan die allgemeine Empfehlung, dass Allergiker bei der Impfung der Firma Biontech/Pfizer zunächst abwarten sollen, bis mehr Daten vorliegen.

 

Unsicherheit hat zuletzt auch hervorgerufen, dass zumindest zwei dieser Impfstoffe auf einer vollkommen neuen Technologie basieren. Es handelt sich dabei um so genannte mRNA Impfstoffe.

 

Die mRNA Technologie wird bereits erfolgreich in der Krebsforschung analysiert und angewandt. Es gab dagegen bislang keinen einzigen Impfstoff auf dieser Welt, der nach diesem Prinzip funktioniert.

 

Trotzdem ist nicht davon auszugehen, dass diese Technologie zu bedeutsamen Nebenwirkungen führen wird. Im Gegenteil eigentlich ist es eine unseres Erachtens sehr kluge und wahrscheinlich nebenwirkungsfreie Technologie, denn dabei wird den Impflingen lediglich ein Stückchen dieser besonderen viralen Erbsubstanz mRNA eingeimpft. Das mRNA ist etwas, was in unseren Körper ständig produziert wird. Auch das Virus produziert sie. Diese mRNA-Schnipsel, die da geimpft werden, sollen dem Körper auf die mRNA des Virus vorbereiten und rasch Antikörper dagegen entwickeln lassen. Nach erfolgter Impfung wird dieses virale mRNA sehr schnell wieder abgebaut.

 

Man muss sich da also keine Sorgen machen, dass etwa dieses virale
mRNA in unser eigenes Erbgut (DNA) eingebaut wird und uns eine Gentherapie dauerhaft verändern wird.

 

Aber es ist nun einmal eine völlig neue Technologie deren Nebenwirkungen kann niemand komplett vorhersehen. Auch wenn man am Anfang nicht davon ausgegangen wird, dass bedeutsame Nebenwirkungen entstehen, das Immunsystem des Menschen ist ein komplexes Zusammenspiel aus verschiedenen Zellen und Botenstoffen. Absolute Sicherheit kann da niemand bieten.

 

 

Die bisher evidenzbasierten Daten zeigen, dass Covid-19 nicht nur
für Ältere gefährlich ist, sondern auch für die mittelalte Bevölkerung.
 (Zwischen 75 und 84 Jahren liegt die Sterblichkeit der Infizierten bei 7,3 Prozent, jenseits der 85 gar bei mehr als 22 Prozent.) Das Risiko ist sicher für jüngere Menschen kleiner als für Ältere, aber auch sie können schwere Verläufe erleiden und das eventuell Langzeit-Risiko durch die Krankheit selbst ist somit erheblich größer als das bislang Risiko der Impfung.

 

Deshalb ist beim Thema Corona Schutzimpfung noch ein zweiter
Gedanke wichtig:

 

Was passiert eigentlich, wenn ich mich nicht impfen lasse?

Das Virus ist weiterhin da und dabei auch die Gefahr sich anzustecken. Damit
auch die Gefahr, dass jeder 100. COVID Patient daran verstirbt und dass
durchschnittlich jeder 50. COVID Patient auf der Intensivstation behandelt
werden muss.

 

Die Bedeutung der Impfung wird immer größer, insbesondere im Hinblick auf die neuen Mutationen. Die Entstehung so vieler Mutanten ist ein dringlicher Weckruf.


Auch wenn die Impfung womöglich deren Ausbreitung ankurbelt, sei es nun umso wichtiger, möglichst schnell möglichst viele Menschen zu impfen, um den Mutationen zuvorzukommen.

Somit wird die Frage immer drängender, inwieweit die Impfstoffe gegen Sars-CoV-2 gegen die neuen Varianten schützen können. Die Daten dazu sind uneinheitlich.

 

So fiel die Wirkung des Moderna-Impfstoffs gegen die Südafrika-Variante in einer Untersuchung der Firma tatsächlich auf etwa ein Sechstel ab, während sie gegen B.1.1.7 erhalten blieb. Auch der in Deutschland noch nicht zugelassene Novavax-Impfstoff bringt gegen B.1.1.7 noch einen 85-prozentigen Schutz, der gegen B.1.351 unter 50 Prozent fällt.

 

Von Biontech kamen dagegen zuletzt beruhigende Nachrichten: Selbst gegen eine Kombination der englischen Variante B.1.1.7 mit der südafrikanischen Variante B.1.351 wirkten Seren von Menschen, die mit dem Biontech-Vakzin geimpft worden waren, noch fast genauso gut wie gegen das Ursprungsvirus.

 

Hilfreich kann zudem bei allen Impfstoffen sein, dass das Immunsystem von Geimpften ebenso wie von Infizierten die Viren nicht nur mit Antikörpern bekämpft, sondern auch mit verschiedenen Immunzellen. Diese könnten immer noch aktiv sein, falls die Antikörper an Effektivität verlieren.

 

 

 

Anbei noch aktuelle Informationen zu den Impfzentren sowie ein Leitfaden zur Corona-Schutzimpfung.

 

Telefonische Anmeldung unter der kostenfreien Nummer: 0800 455 655 0

  

Online Termine: https://www.impfen-sh.de/sh/start

 

Infopapier_Impfzentren

 

Leitfaden_fuer_PatientInnen_und_BuergerInnen_zur_Corona-Schutzimpfung_interaktiv

 

Bundesanzeiger_Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus 

Aktueller Informationsstand zum Thema Corona-Virus.

WIR RICHTEN EINEN APPELL AN UNSERE STETS DISZIPLINIERTEN PATIENTEN UND
BITTEN UM SOLIDARITÄT, VERNUNFT UND AUSDAUER, BIS WIR DIESEN WINTER GEMEINSAM UND SICHER ÜBERBRÜCKT HABEN.
Sollten bei Ihnen
Symptome wie HUSTEN, HALSSCHMERZEN, FIEBER auftreten, Sie Kontakt zu
einem an dem Coronavirus erkrankten, oder unter Quarantäne
stehenden Patienten gehabt haben, MELDEN SIE SICH UNBEDINGT VORHER
TELEFONISCH
 an, bevor Sie in die Praxis kommen.


Es gilt weiterhin die Empfehlung, sich bei ERKÄLTUNGSSYMPTOMEN
immer TELEFONISCH beim Hausarzt oder außerhalb der Sprechzeiten
unter der 
Hotline der KV-SH 04331-116117 zu melden.

 

Sie können sicher sein, dass wir konsequent alle nötigen und seitens der 

BEHÖRDEN angeordneten Maßnahmen ergreifen, um Ihnen und unserem Team den MAXIMALEN SCHUTZ gegen das Coronavirus zu ermöglichen. Die Praxisräume werden gemäß aktueller fachlicher Empfehlung, regelmäßig belüftet. Es sind ferner moderne Luftreinigungsgeräte überall in den Praxisräumen eingesetzt.

 

Es gelten in den Praxen die uns allen geläufigen Hygienemaßnahmen: 

MASKENPFLICHT mit Einhaltung des MINDESABSTANDES sowie HÄNDEDESINFEKTION vor Betreten der Praxisräume.

 

Wir haben zur Unterstützung ein PIEPERSYSTEM eingeführt, sowie ein ZELT vor der Hauptpraxis aufgebaut. Die Patienten werden über ausgehändigte Pieper kontaktiert, in den Untersuchungsraum begleitet und können auf Wunsch die Wartezeit sicher und bequem im Auto oder im Freien verbringen.

 

Anbei ein aktueller Einblick bezüglich der Impfstoffentwicklung
und Zulassung (Stand Dezember 2020):

 

Ab wann wird es den Impfstoff geben?

In Großbritannien schon in der kommenden Woche. 50 Krankenhäuser
des nationalen Gesundheitsdienstes NHS sind dafür vorgesehen. Später sollen
auch Arztpraxen hinzukommen, die über die nötigen Kühlsysteme verfügen. Das
Präparat muss bei minus 70 Grad gelagert werden. Während des Transports wird es
mit Trockeneis gekühlt. Für diese Aufgabe soll auch das Militär eingesetzt
werden. Insgesamt werden zunächst 800 000 Dosen von Pfizers Produktionsstätte
im belgischen Puurs nach Großbritannien transportiert.

Wovor schützt der Impfstoff?

Ersten Analysen zufolge schützt „BNT162b2“ mit
95-prozentiger Wirkung vor einer Covid-19-Erkrankung. Anders als viele hoffen,
schützt der Impfstoff nach derzeitiger Kenntnis jedoch nicht vor einer
Ansteckung. Das bedeutet, dass ein Geimpfter sich, Stand jetzt, noch immer
infizieren kann. Er wird nur sehr wahrscheinlich wenig davon merken und nicht
ins Krankenhaus oder gar auf die Intensivstation müssen. Wer geimpft ist und
sich infiziert, kann das Virus aber vermutlich weitergeben. Eine Impfung
bedeutet daher nicht, dass auf Schutzmaßnahmen verzichtet werden kann.
Zumindest so lange, bis erwiesen ist, dass das Vakzin auch die Ansteckung
verhindert. Oder bis der Großteil der Bevölkerung geimpft ist.

BNT162b2 – so lautet die Fachbezeichnung für den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer.

 

Ab wann wirkt der Impfstoff, und wie lange hält der Schutz an?

Biontech hat sich für seine Analyse der Wirksamkeit in der Zulassungsstudie auf einen Zeitpunkt eine Woche nach der zweiten Impfung festgelegt. Das bedeutet, dass die beobachtete Wirksamkeit von 95 Prozent vier Wochen nach Gabe der ersten Dosis eintritt und für diesen Zeitpunkt auch belegt ist. Ob und wie gut der Impfstoff schon vorher schützt, ist bislang nicht bekannt. Es wird deshalb wichtig sein, dass sich besonders gefährdete Menschen auch nach der ersten Impfdosis schützen – und dass auch das Umfeld vorsichtig bleibt, um die frisch Geimpften nicht kurz vorm Ziel noch in Gefahr zu bringen. Nach vier Wochen ist dann zunächst von einem guten Schutz auszugehen, der mehrere Monate und vielleicht länger anhält. Daten zu größeren Zeiträumen gibt es bislang nicht. Die Impflinge der Studie sollen jedoch für zwei Jahre weiter beobachtet werden.

 

Was ist das Besondere an diesem Impfstoff?

Bislang wurden Impfstoffe meist aus den Erregern hergestellt, vor
denen sie schützen sollen. Auch viele Ansätze für eine Corona-Impfung nutzen
abgeschwächte oder vermehrungsunfähige Sars-CoV-2-Viren als Grundlage.
Biontechs Vakzin dagegen verfolgt einen neuartigen Ansatz: Der Impfstoff
enthält kein Virus, sondern sogenannte Boten-RNA. Solche RNA kommt auch
natürlicherweise im Körper vor. Dort dient sie als Bote zwischen der
genetischen Information im Erbgut und den Eiweißfabriken der Zellen, welche
nach Anleitung der Boten-RNA zum Beispiel Enzyme oder Muskelproteine herstellen
können. Biontech nutzt diesen zentralen biologischen Mechanismus und schickt
als Impfstoff einen eigenen Boten ins Gewebe. Der Impfstoff besteht
ausschließlich aus in Fettkügelchen verpackter Boten-RNA. Sie enthält den
Bauplan für ein markantes Virus-Eiweiß, das „Stachelprotein“. Die
Zellen des Körpers stellen es her und produzieren auf diese Weise ihren eigenen
Impfstoff. Das Immunsystem wird auf das Stachelprotein trainiert und kann eine
Infektion mit dem echten Virus abwehren. Die Boten-RNA des Impfstoffs wird
dagegen nach einigen Tagen abgebaut. Obwohl es sich genau genommen um einen genetischen Impfstoff handelt, greift das Vakzin nicht ins Erbgut des Menschen
ein.

 

Gibt es bekannte Nebenwirkungen?

Viele Menschen vertragen Impfungen ohne Probleme. Andere zeigen
typische Nebenwirkungen. Diese Reaktionen spiegeln die Auseinandersetzung des
Immunsystems mit dem Impfstoff wider. Wird eine fremde Substanz in den Muskel
gespritzt, stimuliert das die lokalen Zellen. Über den Blutstrom werden
Immunzellen und Botenstoffe angelockt, die gefäßerweiternde Substanzen und
Zytokine produzieren. Dies führt zu einer begrenzten Entzündung- rund um die
Einstichstelle ist das Gewebe gerötet, schmerzhaft und geschwollen.

Da einige der aktivierten Immunzellen Stoffe abgeben, kann dies zur
Produktion weiterer Entzündungsmediatoren führen, wenn diese vermehrt in den
Kreislauf gelangen. Eine systemische Reaktion ist die Folge. Akteure des
Abwehrsystems und die Leber halten das Entzündungsgeschehen aufrecht. Dann kann es zu Allgemeinsymptomen wie Fieber, Erschöpfung, Kopf- und Gliederschmerzen kommen. Es gibt Hinweise, dass generelle Beschwerden nach Gabe RNA-basierter Impfstoffe etwas stärker ausfallen können. Ob, wie oft und wie ausgeprägt die Symptome vorkommen, ist schwer vorherzusagen und individuell unterschiedlich. Deswegen werden allgemein nach Impfungen ein, zwei Tage Ruhe empfohlen. Zumeist verschwinden die Beschwerden nach wenigen Tagen wieder.

 

 

Sind Langzeitrisiken überhaupt schon abschätzbar? 

Da es bisher noch keine Impfung gegen Sars-CoV-2 außerhalb von
Studien oder begrenzten Zulassungsversuchen gibt, kann noch nichts über
mögliche Langzeitfolgen gesagt werden. Nie zuvor in der Geschichte der Medizin
ist innerhalb so kurzer Zeit ein Impfstoff entwickelt worden. Dadurch ist die
Möglichkeit, mittel- und langfristige Auswirkungen zu beobachten, schlicht
nicht gegeben.

 

Von früheren Impfzwischenfällen ist bekannt, dass es meist die
„Verpackung“ oder ein Wirkungsverstärker („Adjuvans“) war, der zu Komplikationen oder unerwünschten Langzeitfolgen geführt hat. So wurde 2009 nach Gabe des Impfstoffs Pandemrix gegen die Schweinegrippe vermehrt der Verdacht auf unerwünschte Reaktionen gemeldet, besonders aus Schweden. Ob die
Impfung Narkolepsie begünstigen könne, wurde anhand etlicher Meldungen immer
wieder diskutiert. Als Auslöser galt zunächst ein Adjuvans, doch es gibt auch
andere Theorien. Eine Parallele von der Impfung gegen die Schweinegrippe zur
geplanten Impfung gegen Sars-CoV-2 lässt sich nicht ziehen. Erstens ist
Covid-19 keine Grippe, zweitens werden die Impfstoffe in einem anderen
Verfahren hergestellt, und drittens ist in den aktuellen Impfstoffen kein
Adjuvans enthalten.

 

Warum ging die Entwicklung so schnell? 

Als im Januar feststand, mit welcher Art Erreger es die Welt zu tun
hat, machten sich diverse Impfstoffentwickler direkt an die Arbeit. Im Falle
der RNA-Impfstoffe braucht es dazu nicht mehr als die genetische Sequenz des
Virus. Die genügt bei diesem Ansatz, um einen passgenauen Impfstoff zu
designen. Aus dem genetischen Virus-Bauplan lässt sich ablesen, mit welchem
Erkennungsmolekül die Erreger in Zellen eindringen. Das Immunsystem muss nur
einen Teil dieses Moleküls präsentiert bekommen, um Abwehrkräfte dagegen und
damit gegen den Erreger zu entwickeln. Das Konzept der RNA-Impfstoffe ist
bereits älter, daher konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler es
leicht an den neuen Erreger anpassen. Auch die notwendigen RNA-Moleküle, das
Rohmaterial für diese Impfstoffsorte, lassen sich sehr schnell in großen Mengen
herstellen.

 

Wann wird der Impfstoff in der EU zugelassen?

Die europäische Arzneimittelagentur EMA erklärte am Dienstag, den
Antrag von Biontech und Pfizer mit hoher Priorität zu bearbeiten. Eine
Entscheidung könne „innerhalb von Wochen“ fallen – abhängig davon, ob
die Studiendaten ausreichend sind, um Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit des
Impfstoffs zu bestätigen. Nach bisheriger Planung soll das wissenschaftliche
Komitee der Behörde spätestens am 29. Dezember abschließend beraten.
Die US-Zulassungsbehörde FDA hat das entscheidende Treffen ihres
Berater-Komitees für den 10. Dezember angesetzt. Die Behörde hat für
den Zulassungsprozess etwa drei Wochen veranschlagt. Ein bis zwei Wochen später
wollen beide Institutionen über den Corona-Impfstoff des US-Unternehmens
Moderna entscheiden.

 

 

CORONA – Aktuelle Situation in Schleswig-Holstein:

 

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/coronavirus_node.html

 

CORONA – Aktuelle Situation im Kreis
Rendsburg-Eckernförde:

 

https://covid19dashboardrdeck.aco/

 

Die KBV und das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) veröffentlichen ab sofort jeden Mittwoch einen Corona-Report mit Daten zu verschiedenen
Parametern. Wir haben Ihnen die aktuelle Ausgabe beigefügt. Diese und künftige
Ausgaben finden Sie auf unserer Internetseite unter 
https://www.kbv.de/html/corona-report.php.

 

Der Corona-Report bietet ein wöchentliches Update. Er enthält unter
anderem Daten zur Testung, zur Zahl der Infizierten (auch beim Klinik- und
Praxispersonal), zu 7-Tage-Inzidenzen, zur Belegung der Intensivbetten, zu
Todesfällen und Fallsterblichkeit sowie zur Vorwarnzeit.
 Regionale und internationale
Zahlen ergänzen die Übersicht. Die aktuellen Daten werden jeweils mit den Daten
der Vorwoche verglichen. Außerdem gibt es zu allen Parametern Zahlen aus dem
Frühjahr und Sommer 2020. Das Zi, das für den Report verschiedene Datenquellen
auswertet, stellt auf seiner Internetseite weiterführende Informationen auch
auf Länder- und Kreisebene bereit: 
https://www.zidatasciencelab.de/covid19dashboard/Start.

 

 

Bleiben Sie gesund, HERZlichst Ihr Praxisteam der
Kardiologie am Uhrenblock,

 

Dres. Petrella /Prinzhorn.

 

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